Besuch an der Universität der Bundeswehr München

13.06.22

Die Universitätspräsidentin Professorin Merith Niehuss hat uns grüne Landtagsabgeordnete – Verena Osgyan, Florian Siekmann und mich – zu einem Besuch an der Universität der Bundeswehr München in Neubiburg empfangen. In einem vielseitigen Nachmittagsprogramm erläuterte uns Vizepräsident Professor  Karl-Heinz Renner und die Vorsitzenden des studentischen Konvents Lt Moritz H. Grell und Lt Rabea Barth zunächst Studium und Lehre an der Universität. Anschließend erhielten wir Einblicke in einzelne Forschungsschwerpunkte.

Forschung an der Bundeswehr-Universität dient häufig auch zivilen Zwecken, wie Professor Wolfgang Hommel am Beispiel des Forschungsinstituts für Cyber Security deutlich machte. Daher gibt es immer wieder auch Forschungskooperationen mit bayerischen Landesuniversitäten und Kommunen.

Das Kompetenzzentrum Krisenfrüherkennung, das uns Geschäftsführer Holger Prüßing, Dr. Christian Nitzl und Vanessa Gottwick vorstellten, arbeitet wissenschaftlich in der quantitativen Krisen- und Konfliktforschung und nutzt unter anderem Klimadaten zum Konfliktmonitoring und zur Krisenfrüherkennung. Neben Lehre und Forschung stellt hier auch die politische Beratung und Vernetzung von Akteuren eine wichtige Aufgabe dar.

Die Staats- und Sozialwissenschaften sind an der Universität stark ausgeprägt, und ein Großteil der Studierenden setzt sich in der universitären Ausbildung mit politischen und kulturwissenschaftlichen Themen auseinander. Dadurch kommen die angehenden Offizier*innen der Bundeswehr mit globalen Themen in Berührung, die ihre Handlungen und Denkweise nachhaltig prägen, wie uns zwei Studierende bestätigten. Dass auch Friedens- und Konfliktforschung am Institut für Politikwissenschaft durch Professor Stephan Stetter vertreten ist, mit dem ich seit drei Jahren an der Vernetzung der Friedens- und Konfliktforschung in Bayern erfolgreich zusammenarbeite, verdeutlicht die verantwortungsvolle und umfassende Ausbildung der Universität.