Wasserstofftechnologie: Endlich!

Aber bitte nur mit erneuerbaren Energien

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25. Sep. 2019 –

Auszüge aus meinem Redebeitrag zu einem Dringlichkeitsantrag (zum Video)

Endlich: Die Staatsregierung will eine Wasserstoffstrategie entwickeln. Endlich, denn es ist höchste Zeit!

Schon vor 20 Jahren war die Autoindustrie in den Startlöchern, beispielsweise haben BMW, Mercedes damals schon intensiv an der Entwicklung der Brennstoffstelle gearbeitet. Aber auch kleine Firmen, wie etwa die Fa. Proton Motors haben damals bereits Brennstoffzellen entwickelt, die Nahverkehrsbusse antreiben sollten – das wurde nicht ausreichend kontinuierlich unterstützt. Mit dem Ergebnis, dass solche Projekte untergingen. Zu viele Jahre sind ungenutzt ins Land gegangen, in denen diese alternativen Antriebstechnologien nicht gefördert wurden.

Zu lange ist nichts passiert. Dabei brauchen wir diese alternativen Antriebe ganz dringend im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs und des Güterverkehrs: bei Schiffen, im Schwerlastverkehr, im Schienenverkehr - man könnte z.B. sehr schnell sämtliche Dieselloks ersetzen. Leider ist der Wasserstoffantrieb momentan noch recht teuer, deshalb auch nicht für PKWs rentabel. Deshalb brauchen wir dringend die Förderung der Entwicklung!

Aber: Wasserstofftechnologie ist nur dann gut und sinnvoll, wenn der Wasserstoff auch mit erneuerbaren Energien erzeugt wird. Und genau da haben wir in Bayern riesigen Nachholbedarf! Wir brauchen deshalb den sofortigen Ausbau der erneubaren Energien, besonders der Solar- und Windenergie. Deshalb weg mit der 10h Regelung. Nur so macht Wasserstofftechnologie wirklich Sinn und bringt Bayern technologisch an die Spitze!

Hier mein Redebeitrag dazu im Plenum.

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