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  • Okt 19
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Friedens- und Konfliktforschung - Perspektiven für Bayern

Evaluierungsergebnisse des Wissenschaftsrates

Der Freistaat Bayern ist, was die universitäre ebenso wie die außeruniversitäre Friedens- und Konfliktforschung betrifft, ein ziemlich weißer Fleck auf der Landkarte. Das muss sich ändern. Denn die sicherheitsrelevante Dimension und die zunehmende gesellschaftliche Bedeutung des Themenfeldes ist angesichts aktueller Entwicklungen im rüstungstechnischen Bereich augenfällig.

Der Wissenschaftsrat hat dieses Forschungsfeld mit sämtlichen universitären und außeruniversitären Einrichtungen in Deutschland evaluiert und dazu kürzlich seine Empfehlungen ausgesprochen. In einem Fachgespräch sollen die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt werden, um anschließend zu fragen: Welche Schlussfolgerungen lassen sich für den Wissenschaftsstandort Bayern daraus ableiten? Wie lauten die Forderungen an die Politik? Wie könnte eine außeruniversitäre Einrichtung für Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung in Bayern aussehen und welche konkreten Schritte sind notwendig, um ein solches Vorhaben praktisch zu verwirklichen? Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit vier ausgewiesenen Expertinnen und Experten erörtern.

Mit Professor Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing und Leiterin der Arbeitsgruppe Strukturbegutachtung der deutschen Friedens- und Konfliktforschung beim Wissenschaftsrat; Professor Susanne Buckley-Zistel, Direktorin des Zentrums für Konfliktforschung an der Universität Marburg und stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Stiftung Friedensforschung; Thomas Mohr, Vorstandsmitglied Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.; Christopher Fichtlscherer, der im Bereich naturwissenschaftlich-technische Friedensforschung an der Universität Hamburg gerade seinen Masterstudiengang abschließt.

 

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