Energiewende

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nur mit einer beherzten Politik werden wir den Klimawandel aufhalten, unseren Planeten schützen und die Heimat von Millionen Menschen erhalten können. Wir können und müssen unseren Teil dazu beitragen. Bayern braucht eine echte, dezentrale Energiewende, eine umfassende Verkehrswende und endlich eine Agrarwende, die unser schönes Bayernland erhält. Dafür werde ich mich wieder als Landtagsabgeordnete einsetzen.

Ich kann mit Stolz sagen, dass ich den entscheidenden Antrag, der 2005 den Energiewendebeschluss des Landkreises Starnberg bewirkte, geschrieben und durchgebracht habe.

Aber: Wie fast überall in Bayern kommen wir mit der Energiewende nur sehr zäh voran. Seehofer und sein Nachfolger bremsen sie aus. Dezentralität hat mit der CSU keine Chance. Statt Windräder vor Ort baut die CSU-Regierung lange Nord-Süd-Überlandleitungen und hofiert große Konzerne.

Meine Forderungen:

  • Weg mit der unsäglichen 10H-Regelung!
  • Dezentralität fördern!
  • Kohlekraftwerke stoppen!
  • Klimaschutz in die bayerische Verfassung!

Verkehrswende

Im Starnberger Kreistag initiierten wir Grüne Kreisrät*innen die Stelle einer Verkehrsmanagerin. Mit ihrer Hilfe gelang es uns ein verstetigtes Bussystem zu schaffen, das mittlerweile für viele bayerische Landkreise als Vorbild gilt.

Ich setze mich ein für eine zukunftsfähige Verkehrswende in Bayern:

  • durch den landesweiten Ausbau eines CO2-freien öffentlichen Nahverkehrs
  • durch den Ausbau sicherer Fahrradverbindungen und mehr Raum für Fußgänger
  • durch die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene
  • durch günstige ÖPNV-Tarife für alle und kostenlose Schüler-/Studenten-/Azubikarten, damit das frühe Einüben auf den ÖPNV gelingt!

Für eine bäuerliche Landwirtschaft

Als Landtagsabgeordnete war ich  von 2010 bis 2013 Mitglied im Agrarausschuss und kämpfte mit vielen Anträgen, Reden und Pressearbeit gegen Glyphosat und Gentechnik. Ich stritt für eine bäuerliche Landwirtschaft, die mit der Natur – nicht gegen sie – arbeitet und für den Schutz der Natur und der Landschaft vor Versiegelung. Als Selbstständige ist es mir ein Herzensanliegen den selbstbestimmten und vielseitigen Beruf der Bäuerinnen und Bauern zu erhalten, der durch die Macht der Agrarindustrie immer weiter in Gefahr gerät. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.

„Wir haben es satt“ Demonstration anlässlich der Grünen Woche in Berlin

Schon in den 1980er Jahren war ich entsetzt über das Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich.  Neben meinem Einsatz gegen Atomkraft, das Waldsterben und für den Frieden war das für mich der Grund,  Mitglied bei den Grünen zu werden.  In den letzten Jahrzehnten klafft die Schere jedoch immer weiter auseinander.  Innerhalb Deutschlands und weltweit! Unerträglich!

Soziale Gerechtigkeit und erfolgreiche Integration

Auch soziale Ungerechtigkeiten wie Altersarmut und schlechte Bezahlung besonders für Frauen gehen mir an die Nieren.

Und ganz besonders ärgert mich, wie hier mit Flüchtlingen umgegangen wird: Immer wieder begegnen wir Willkür und Schikane, sowohl im BAMF als auch von Seiten der bayerischen Staatsregierung oder kommunaler Verwaltungen. Integration heißt, dass alle Migranten hier arbeiten dürfen. Auch falls sie irgendwann in ihr Land zurückkehren müssten, nehmen sie das, was sie hier gelernt haben, mit. Dann ist es sinnvolle Entwicklungshilfe. Zudem brauchen wir endlich ein Einwanderungsgesetz.

Zusammenfassend:

Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit sind meine Leitprinzipien.

Unsere Freiheit hört dort auf, wo wir anderen die Lebensgrundlagen entziehen. Klimaschutz ist auch eine soziale Frage.

Erwin Pelzig sagt dazu:  „Könnte man aus Heuchelei Energie machen, wäre heute das fossile Zeitalter beendet.“

Ihre/Eure

Anne Franke

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